NRW-Heimatministerium fördert Sanierung des Albert-Einstein-Forums Kaarst

15.07.2017

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat den Investitionspakt "Integration im Quartier" vorgelegt. Das Programm ist ein wichtiger Schritt, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken und die heimischen Lebensverhältnisse zu verbessern. Dafür nimmt das Land zusammen mit dem Bund und den Städten und Gemeinden insgesamt 61,5 Millionen in die Hand.

Auch die Stadt Kaarst profitiert von dem Programm des Heimatministeriums in Höhe von 2,255 Millionen Euro für die Sanierung des Albert-Einstein-Forums, die im ersten Halbjahr 2019 stattfinden soll. Die Fördersumme entspricht 90 Prozent der Gesamtinvestition. Dies ist eine gute Nachricht für die Stadt Kaarst.

Das Albert-Einstein-Forum soll auf Beschluss der städtischen Gremien als Quartiersstützpunkt ausgebaut werden, um seiner zentralen Rolle bei der sozialen Integration in der Kaarster Ortsmitte noch besser gerecht werden zu können. Geplant sind unter anderem die Barrierefreiheit im gesamten Gebäude sowie die bauliche Erweiterung zu einem Begegnungs-, Beratungs- und Kommunikationszentrum mit größerem Veranstaltungsraum und drei Beratungsräumen.

"Mit dem Investitionsprogramm will das Heimatministerium den nachbarschaftlichen Zusammenhalt ausbauen und dazu beitragen, dass alle gesellschaftlichen Gruppen stärker am öffentlichen Leben teilnehmen können und Integration gefördert wird. Dazu braucht es lebendige Begegnungsstätten, die nun entsprechend gefördert werden", sagt der gewählte Landtagsabgeordnete für Kaarst und Minister der Finanzen, Lutz Lienenkämper. "Einrichtungen wie Stadtteilzentren oder Quartiertreffs werden mit dem Geld erhalten oder ausgebaut. Auch der Erhalt, Ausbau und Weiterqualifizierung von Grün- und Freiflächen ist Bestandteil des Programms. Damit Städte wie Kaarst noch lebenswerter werden, braucht es einen sozialen Zusammenhalt. Dies gelingt besonders gut, wenn wir Raum und Plätze schaffen, in denen Menschen zusammenkommen", so Lienenkämper