Investitionsmöglichkeiten für die Kinderbetreuung in den NRW-Kommunen

21.08.2017

Die Landesregierung hat die Zahlen für die Investitionsprogramme von Land und Bund zur Kinderbetreuungsfinanzierung bekanntgegeben. Sie löst damit ihr Versprechen gegenüber der kommunalen Familie ein, die Gelder für Investitionen in die Kinderbetreuung nach einem transparenten Verfahren zu verteilen. Die Jugendämter erhalten durch die Finanzierungszusagen einen großen finanziellen Spielraum. So wird in einer angespannten Finanzsituation bei der Kinderbetreuung Planungssicherheit für alle beteiligten Akteure geschaffen.

Auch für die Städte Kaarst und Meerbusch im Wahlkreis von Lutz Lienenkämper enthält das Investitionsprogramm dringend benötigte Fördermittel in Höhe von 589.660 bzw. 731.911 Euro. Die ebenfalls zum Wahlkreis gehöhrenden Kommunen Korschenbroich und Jüchen werden vom Kreisjugendamt des Rhein-Kreises Neuss betreut und partizipieren somit am Gesamtanteil für den Rhein-Kreis in Höhe von 941.803 Euro.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 240 Millionen Euro erhält Nordrhein-Westfalen einen großen Teil der Bundesmittel. Damit können die Jugendämter den Platzausbau der Kindertageseinrichtungen für Kinder von null Jahren bis zum Schuleintritt angehen.  Auch die Landesmittel von rund 40 Millionen Euro bilden eine wichtige Säule für den kontinuierlichen Platzausbau. Das wird den Bedürfnissen der Eltern gerecht. Die Erhöhung der Förderhöchstbeträge ist ein weiterer wichtiger Schritt, der den Einrichtungen und damit ganz konkret den Kindern zugutekommen wird.